das See- & Bernsteinbad Zempin
In der Lassaner Wasserordnung von 1571 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Die Schweden, die durch den 30jährigen Krieg von 1648 bis 1720 Verwalter der Insel Usedom waren, haben im Jahre 1693 den Ort Zempin genau vermessen und die Namen der Einwohner und der Erträge aufgezeichnet.Der nordische Krieg wurde 1720 mit dem Frieden zu Stockholm beendet. Dadurch wurde Altvorpommern, mit Ihm die Insel Usedom, zu Preußen geschlagen und auch Zempin vom Amt Pudagla verwaltet.1850 beschreibt Amtsrat Gadebusch den Ort Zempin als Bauern- und Fischereidorf am Achterwasser. Zu dieser Zeit waren Swinemünde, Heringsdorf und auch Zinnowitz bereits Seebad.
Das kleine Fischerdorf Zempin entwickelte sich schnell. Waren es 1850 noch 172 Einwohner, so waren es nach dem Bau des Strandhotels 1895 (auch FDGB - Heim Frieden,später Meeresblick) im Jahre 1903 schon 300 Einwohner. Nachdem Zempin 1928 dem Ostseebäderverband beigetreten war, hatte es im Jahre 1933 schon 635 Einwohner. Eine Seebrücke wurde gebaut, viele Strandkörbe vermietet, die eigene Wohnung vermietet, denn selbst wurde oft in Nebenräumen, wie Waschküche usw. im Sommer gewohnt.
Zempin wird von den Urlaubern bevorzugt, die sich naturverbunden erholen möchten.Das Klima wirkt besonders bei chronischen Erkrankungen der Atemwege lindernd und heilend. Besonders denen, die nach der Arbeit Ruhe und Erholung suchen, ist der kleine Ort zu empfehlen. Aber auch für die aktive Erholung ist Zempin geeignet. Wer das Wandern und das Radfahren liebt, findet hier geradezu ideale Bedingungen. Folgen Sie per pedes dem Naturlehrpfad rund um Zempin oder durchqueren Sie mit dem Rad den Küstenwald und radeln Sie über den Deich. Segel-, Surf- und Angelsport sind in gleicher Weise auf der Ostsee wie auf dem Achterwasser möglich. Anhänger der Freikörperkultur kommen am breiten, feinsandigen, steinlosen Ostseetrand auf ihre Kosten.
Unweit unserer Ferienhäuser befindet sich ein kleiner Edeka-Markt. Frische Brötchen, Brot und Kuchen bietet die Konditorei Eichhorst gleich um die Ecke. Ausgezeichnete Fischgaststätten und Fischverkauf, grün oder geräuchert, runden das Ortsbild ab.